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Schon bald wollen wir Krampfadern mit Laser behandeln. Wir informieren gerne.
 
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Lasertherapie nach Albert Einstein E-Mail

laser_therapieNachdem der Physiker Albert Einstein 1917 das Arbeitsprinzip für die stimulierte Strahlung formuliert hatte, begann eine umfangreiche wissenschaftliche Aktivität, um das Wesen der Photonenstrahlung zu klären.

 
Erst dem amerikanischen Physiker MAIMAN gelang 1960 in Kalifornien mittels des Rubinlasers die Herstellung der ersten Laserstrahlen. Danach wurden weltweit zahlreiche klinische Untersuchungen durchgeführt, um die Wirksamkeit der biologischen Gewebestimulation zu erforschen.

Bereits 1971 konnte von SOLON und GOULD in den USA die erste Indikationsliste vorge- stellt werden. In Europa wurde jedoch die Lasertherapie erst nach 1980 in die medizinische Behandlung eingeführt.

laser_therapie_besenreiserPhysiologische Grundlagen

 

Treffen Laserstrahlen auf die Haut, so dringen sie nach den optischen Gesetzen (Reflexion, Refraktion, Streuung u.a.) in die Haut ein, werden von den bestrahlten Gewebezellen ab- sorbiert bzw. in tiefere Schichten weitergeleitet. Sie lösen dabei eine biologische Lichtanre- gung, die so genannte Photobiostimulation, aus.

Sie kann in den entsprechenden zellulären Strukturen zur Auslösung von biochemischen, metabolischen, regenerativen oder neurophysiologischen Prozessen. Die Intensität des Lichtreizes muss dabei stark genug sein, um von der betroffenen Zelle als physiologische Information verstanden zu werden.

Die laserinduzierte Reaktion auf die verschiedenen Gewebestrukturen lassen sich prinzipiell auf folgende klinische behandlungsorientierten Wirkungen konzentrieren:

1. Die antiphlogistische Wirkung wird u.a. durch die erweiterte Mikrozirkulation, den bakterio-, viro- und mykostatischen Einfluss, die Verbesserung der spezifischen und unspezifischen Abwehrmechanismen sowie durch die Hemmung der Entzündungsmediatoren und die Erhöhung des lokalen Zellstoffwechsels, die die Abwehrfähigkeit der betroffenen Zel-len erhöht, realisiert.

2. Die antiödematöse Wirkung wird mittels der verbesserten venösen und lymphatischen  Mikrozirkulation und durch die Aktivierung der Phagozytose erreicht, wodurch u.a. zielgerichtet Gewebetrümmer oder Blutbestandteile bzw. die vermehrte interstitielle Gewebeflüssikeit aufgenommen und wegtransportiert werden kann. Dadurch werden u.a. die Voraussetzungen für eine Gewebereparation verbessert.

3. Die gewebereparative Wirkung wird einerseits durch die verbesserten Umgebungsbedingungen (Entzündungshemmung, Abschwellung, vermehrte Mikrozirkulation u.a.) und andererseits durch die Aktivierung der zellulären Stoffwechselprozesse bestimmt, die die Mitose und damit die Geweberegeneration in allen Schichten fördern.

4. Die analgetische Wirkung wird insbesondere durch die verbesserten Umgebungsbedingungen (Abnahme der Schmerztransmitter, Minderung des interstitiellen Gewebedruckes u.a.), die die Nozizeptoren weniger reizen, und durch die Erhöhung der Reizschwelle der Nozizeptoren sowie durch die Schmerzmodulation im Rückenmark und im Gehirn erreicht.

Die Tiefenbehandlung wird meist bei Muskelverspannungen (Myalgie, Muskelkrampf, Schulter-Arm-Syndrom u.a.), bei Gelenkleiden (Arthrose, Gichtarthritis, rheumatische Arthritis u.a.) und bei traumatischen oder sportlichen Weichteilverletzungen (Hämatom, Kontusion, Distorsion, Ansatztendinosen, Muskelfaserriss u.a.)  angewendet.


 
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