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Neuraltherapie |
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In den Jahren 1926-1940 wurde die Neuraltherapie von dem Arzt Ferdinand Huneke
und seinem Bruder begründet. Angewandt wird die Therapie bei Schmerzsyndromen
des Bewegungsapparates, Organstörungen und verschiedenen Kopfschmerzarten.
Dabei wird ein örtliches Betäubungsmittel (Procain oder Lidocain) gespritzt.
Durch das Einspritzen in bestimmte Körpersegmente,
Narben, Reflexzonen,
Schmerz- und Akupunkturpunkte kann sogar in sekundenschnelle eine Besserung
auftreten. Die Spritze kann auch direkt ins Blut injiziert werden, z. B. bei
Migräne und Lähmungen bestimmter Körperteile. Die Neuraltherpie geht davon aus,
daß ein Störfeld im Bindegewebe laufend ungünstige Nervenimpulse an das Gehirn
sendet. Der Körper soll durch die Injektion angeregt werden, diese
Schwachstelle zu regulieren. Die Durchblutung des Gewebes wird angeregt,
Heilungsprozesse werden in Gang gesetzt.
Störfelder und Segmenttherapie.
Bevor diese Begriffe erklärt werden, muß man wissen wie Neuraltherapeuten das
Krankheitsgeschehen sehen. Nämlich nicht- wie zumeist die Schulmedizin - als
einen lokalisiert begrenzten Krankheitsprozess, sondern als eine Fehlsteuerung
im Gesamtorganismus.
Neuraltherapeuten handeln und behandeln daher im Sinne der Ganzheitstherapie.
Sie starren nicht - um einmal drastisch auszudrücken - hypnotisiert auf den
lokalisierten Schmerz, sondern suchen das Störfeld, also den Ursprung, die
Quelle des Schmerzgeschehens. Dieses Störfeld liegt manchmal sehr weit vom
Ausstrahlungsort entfernt. Wenn ein Störfeld gefunden und per Injektion ausgeschaltet
ist, erlischt der Schmerz.
Hier ein Teil der Indikationen:
Allergien
Blasenleiden
Haarausfall
Heuschnupfen
Hautleiden
Mandelentzündungen
Gelenkrheuma
Impotenz
Schlaflosigkeit
Leberleiden
Ischias
Grüner Star
Migräne
Hämorrhoiden
Kreislauferkrankungen
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